Einen Musiker oder eine Band für eine Party einzuladen sollte immer auch von einem Vertrag begleitet sein. Dieser kann recht formlos sein, wenn es sich zum Beispiel um einen DJ oder Alleinunterhalter handelt, aber er kann bei professionellen Bands auch schnell umfangreich sein. Grundsätzlich gilt, dass man gerade bei Verträgen die man nicht versteht, einen Anwalt oder Rechtsbestand zurate zieht. Was sollte alles in einem Vertrag für eine Band, die bei einer Party die Musik macht, geregelt sein?

Auftrittsort, Auftrittszeit und Auftrittstag

Es muss klar und deutlich dargelegt werden, wann, und wo der Auftritt sein soll. Dazu gehört die Adresse des Veranstaltungsorts und eventuell auch eine Karte oder ein Link zu einer Online-Karte. Am besten noch eine Telefonnummer des Veranstaltungsorts angeben. Wichtig ist auch, dass der Zeitrahmen festgelegt wird, inklusive Zeit für einen Sound-Check. Gerade Bands werden meist am Nachmittag kommen, die Ton-Anlage ausprobieren und dann am Abend zum Auftritt wiederkommen.

Auftrittslänge

Neben dem Zeitrahmen ist auch die Länge des Auftritts niederzuschreiben. Das kann in Minuten angegeben werden oder Stunden, sollte aber auch die Pausen beinhalten. Manche Bands werden auf einer Party eine bestimmte Zahl von Sets spielen und zwischen diesen immer wieder Pausen machen.

Freistellung von Ansprüchen

Bands werden in der Regel auf eine Haftpflichtversicherung des Veranstalters bestehen, vor allem bei öffentlichen Partys. Außerdem will man selbst auch von der Band von weiteren Ansprüchen freigestellt werden, zum Beispiel wenn die Bands nachher Videoaufnahmen haben will oder die Veröffentlichung von Fotos untersagen will. Besser ist, so etwas vorher zu klären.

Übernahme der GEMA Gebühren

Ein wichtiger Punkt bei allen Partys die öffentlich sind, ist die GEMA-Gebühr. Diese muss bei allen öffentlichen Aufführungen von Werken gezahlt werden, deren Komponisten bei der GEMA gemeldet sind. Die Meldung ist Aufgabe des Veranstalters, die Band kann aber verpflichtet werden, eine Liste mit den Liedtiteln vorzulegen, die gespielt werden sollen.